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21.10.2019 I Spatenstich zum Hochwasserschutz Theuern an der Vils

Um das historische Ortszentrum von Theuern vor einem 100-jährlichen Hochwasser zu schützen, beabsichtigt der Freistaat Bayern Baumaßnahmen in Form von Deichen und Mauern sowie eines Schöpfwerks. Zum symbolischen Spatenstich Anfang Oktober erschienen unter anderem Regierungsvizepräsident Christoph Reichert, Mathias Rosenmüller, Behördenleiter vom zuständigen Wasserwirtschaftsamt Weiden, Kümmersbrucks Bürgermeister Roland Strehl und Mitglied des Bundestags Alois Karl.

Die Baumaßnahmen beinhalten rund 315 m lange Deiche, 270 m lange Mauern, ein Schöpfwerk und eine Querschnittsaufweitung. Begonnen wird mit den Arbeiten des Vorlandabtrags, durch den die Vils bei Hochwasser über mehr Fließquerschnitt verfügt, und durch den geringere Wasserspiegellagen in Richtung Ortszentrum erzielt werden. Die flussbegleitenden Deiche und Mauern schützen die Gebäude der Ortschaft zukünftig vor Überflutungen. Oberflächenwasser, das sich im Hinterland hinter der neuen Schutzlinie ansammeln kann, wird über eine Binnenentwässerung und ein Schöpfwerk zurück in die Vils befördert. 

Die Bauzeit wird auf rund zwölf Monate eingeschätzt. Die EDR GmbH - in Kooperation mit UTA Ingenieure Amberg - ist mit der Objektplanung, der Durchführung von hydraulischen Berechnungen und der örtlichen Bauüberwachung betraut.

Foto: © EDR GmbH